Teamwork in luftigen Höhen

Für die THW-Jugend geht es heute zum Teamtraining im Hochseilgarten Bergheide in Stuttgart.

Bereits direkt nach der Ankunft im Aktivpark Bergheide geht es für die 15 Junghelfer und drei Betreuer zur Sache. Teamtrainer Alexander Rode stellt die erste Teamaufgabe, erstürmen einer 3,80m hohen Palisade ohne Hilfsmittel. Was für die eingefleischten THWler, die sich in solchen Momenten den GKW 1 her wünschen, drastisches Umdenken bedeutet. Doch nach ein paar Versuchen und etwas Fantasie ist es dann geschafft. Alle Junghelfer stehen auf der Palisade.

Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung und Übungen in Sicherungstechniken geht es dann endlich an die erste Station. In dreier Seilschaften erklimmen die Junghelfer verschiedene Routen der Kletterwand. Oben angekommen heißt es dann tief durchatmen, vorsichtig über den in 6m höhe schwebenden Wackelbalken gehen und am Ende einen Vertrauenssprung in die Tiefe.

Das sonst so wichtige Mittagessen tritt in den Hintergrund

Nach so viel nervenaufreibender Aktion am Morgen freuen sich alle über eine kurze Mittagspause am Lagerfeuer mit Grillwurst und Stockbrot. Dabei lassen die Junghelfer das Erlebte Revue passieren. Doch viel Zeit bleibt nicht. Zu anziehend wirken die noch vor ihnen liegenden Hochseilelemente. Noch während die Letzen schnell die Reste ihrer Grillwurst verputzen arbeiten sich die ersten wieder durch den Hochseilgarten bis zu einer Plattform in knapp 10m Höhe voran.

Nachdem alle den kurzen Ausflug in den klassischen Hochseilgarten gemeistert haben geht es an die letzten Teamaufgaben. Dabei steigt mit jeder Aufgabe die Gruppengröße und der Schwierigkeitsgrad. Kann die Jakobsleiter, eine überdimensionale Strickleiter noch zu zweit erklommen werden, so müssen bei der Zugbrücke die Kameraden am Boden kräftig mit anpacken.

Bei der letzten Aufgabe der "Flying Bridge" ist dann die gesamte Gruppe gefragt. Dabei müssen vom Bodenpersonal die Brückenelemente richtig ausgerichtet und für die Kameraden in der Luft für den Wechsel zum nächsten Element ruhig gehalten werden.

Erschöpft aber glücklich macht sich die Gruppe schließlich nach einem anstrengenden Tag auf dem Heimweg. Doch dabei ist allen klar "das wollen wir wieder machen".