Kirchheim unter Teck, 19.01.2019, von O.Kiedaisch & G.Köhrer

Erste Hilfe mit den THW-Minis

Bei kleinen und großen Abenteuern sind trotz aller Vorsicht kleine Unfälle vorherzusagen, deshalb steht für die Minis heute die Erste Hilfe auf dem Plan.

Doch bevor es richtig losgehen kann, steht noch ein Kennenlernspiel auf dem Programm denn auch heute sind wieder einige neue Minis mit dabei. Nachdem sich nun alle wieder kennen und sich sechs Gruppen gefunden haben, geht das Fragen der kleinen Helfer los:  "Wie kann ich Hilfe rufen?" und "Was passiert danach?".

Den Notruf wählen ist doch schwieriger als gedacht.

Wenn es brennt oder wenn jemand einen Unfall hatte und ich Hilfe benötige, darf der Notruf gewählt werden, das ist allen THW-Minis schon klar. Auch die fünf W-Fragen* kennen alle. Um das mit den Minis zu üben, hat der Ortsverband extra für diesen Tag einen Notruftrainer ausgeliehen. Mit den beiden Telefonen kann an einem Telefon die 112 tatsächlich gewählt werden und am anderen Telefon spielt eine bekannte Person die Integrierte Leitstelle Esslingen.

Obwohl die Minis ihren Gesprächspartner sehen können, müssen sie allen Mut zusammennehmen um die 112 zu wählen, um dann bange Sekunden zu warten bis die Leitstelle an ihr Telefon geht. Doch dann ist alles gar nicht so schlimm. Auch wenn eine W-Frage vergessen wurde oder die Leitstelle etwas nicht verstanden hat, im Zweifelsfalle fragt sie einfach nochmal nach. Und überrascht stellen die Minis fest, zu zweit ist es doppelt so einfach den Notruf zu wählen.

Auch an den anderen Stationen wird es spannend.

Dort werden begeistert Pflaster geklebt und imaginäre Wunden mit Verbänden professionell versorgt. Auch wenn die viel zu großen Gummihandschuhe einigen Minis doch im Weg sind wissen alle: Die Handschuhe sind wichtig beim Versorgen von Wunden, außerdem lassen sich nach getaner Arbeit lustige Ballons daraus basteln. 

Auf dem Flur wird Jugendbetreuer Olli dann immer wieder zum bewusstlosen Opfer. Und auch hier kostet es die Minis einiges an Überwindung und Kraft eine bewusstlose Person anzusprechen und anschließend in die stabile Seitenlage zu legen.

Die wichtigste Station steht auf dem Hof.

Schon bei der Ankunft stellen die Minis etwas fest. Unser Radlader steht auf dem Hof und in der Halle steht ein THW-Bagger. „Gehört der jetzt uns?“oder „Wie schwer ist der Bagger?“ diese und viele Fragen mehr werden den Betreuern noch vor dem Antreten gestellt. Fasziniert beobachten die Minis jede Bewegung des Baggers vom Fenster aus.

Umso größer ist dann die Begeisterung darüber, dass sich Gruppenführer Tobias Zährl von der Fachgruppe Räumen für jede Gruppe genügend Zeit nimmt um den Bagger zu erkunden und alle Fragen zur Zufriedenheit zu erklären. Und natürlich ist das Probesitzen auch erlaubt!!

Zum Abschluss lassen unsere THW-Minis den anstrengenden Dienst bei Maultaschen und Kartoffelsalat nochmals Revue passieren. Schon wieder etwas dazu gelernt, sicher auch für das weitere Leben!

* Für alle dies nicht gleich parat haben, hier die 5 W-Fragen:

Wo geschah es? Was ist geschehen? Wieviele Verletzte? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen.


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