Kirchheim unter Teck, 09.10.2021, von Gerhard Köhrer und Maximilian Zirlik

Das Netzwerk der Kommunikation

Eine der Aufgaben der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FGFK) Kirchheim/ Neuhausen ist die Kommunikation zwischen unterschiedlichen beteiligten Akteuren im Einsatzfall zu gewährleisten. Dafür findet modernste digitale Kommunikationstechnik genauso Anwendung wie analoge Techniken, die letztlich auf die Erfindungen von Philipp Reis und Alexander G. Bell gründen. So steht auch beim heutigen Zugdienst der Verbindungsaufbau zum Kommunizieren ganz im Vordergrund.

Verschiedenste Techniken der Kommunikationstechnik werden von den THW-Helfern dafür getestet und erprobt. In Kleingruppen von 3-4 Personen wird die Führung und Kommunikation Kraftwagen (FüKomKw) aufgebaut und betriebsbereit eingerichtet. Dazu ist die TK-Anlage (Telekommunikations-Anlage) betriebsbereit zu machen und mit verschiedensten Telefonanschlüssen zu verbinden. Bei den Telefonanschlüssen handelt es sich um einen ISDN- Basisanschluss (S0) und eine Netzwerkverbindung für All-IP-Telefonie vom Ortsverband zu unserer TK-Anlage. Die Verbindung dafür wird vom  Kommunikationstrupp im Kabel-Hochbau errichtet. Beide Anschlüsse werden über ein ca. 200m langes 10-Adern paariges Kabel geführt. Nachdem nun die TK- Anlage mit dem örtlichen Telefonanschluss verbunden ist, werden mehrere analoge Telefone mit zwei Drahtadernpaaren über einen Abspannbock mit der TK-Anlage verbunden. Über diese Telefone können nun alle möglichen Verbindungen von ISDN-Telefonie bis hin zu Voice- over IP-Telefonie getätigt werden. Zum Schluss wird auch noch unser Führungskraftwagen (FüKw) als Meldekopf über Zweidraht an die Telefonie angeschlossen und auch an das Netzwerk über eine 100m Kabelleitung sowie über eine Richtfunkverbindung. Das Kommunikationsnetz ist damit am heutigen Übungstag für die FGFK wieder mal geknüpft für eine (theoretisch) weltweite Verbindung. Genauso wie es Reis und Bell wohl einstmals erträumt haben.  



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