Ein Häuflein Schnee

Anfang März fand sich die THW-Jugend der Ortsverbände Aalen, Ellwangen, Kirchheim/Teck und Schwäbisch Gmünd zu ihrer diesjährigen Skifreizeit zusammen. Schlechtes Wetter verhinderte den Pistenzauber, aber nicht den Spaß.

"Regen, Sturm und geschlossene Lifte sind keine Idealbedingungen für eine Skifreizeit." witzelt der Kirchheimer Ingo Feldmann. Doch die rund 40 Teilnehmer starke THW-Schar lässt sich ihren Spaß nicht nehmen. Kurzerhand wird umdisponiert. Erlebnisbad, Kletterhalle und Besichtigung der Skischanzen stehen alternativ auf dem Programm.
Die mit Ski-Equipment bestens bestückte THW-Jugend muss dafür allerdings erst einmal einkaufen gehen: "Im Winter haben wir selten so viele Badehosen auf einmal verkauft", freut sich der Inhaber des Sportladens. Die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 toben sich kräftig aus. Atemberaubende Rutschen und das Wellenbad lassen den Regentag verfliegen. Die zweite Hälfte der THW-Jugend hangelt sich beim Indoor-Klettern die Steilwand hinauf. "Die Wand hoch zu steigen kostet mindestens genauso viel Kraft wie mit den Skiern bergab zu düsen. Allerdings wird man hier nicht nass", stellt einer der Jugendlichen fest und lacht. Auch die abendliche Besichtigung der Skisprungschanzen in Oberstdorf kommt gut an. Der Blick auf die steilen Schanzen ist einzigartig.
"Die THW-Junghelferinnen und -helfer werden intensiv auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet. Sie lernen den Umgang mit unseren technischen Geräten, um später im Einsatz richtig reagieren zu können. Genauso wichtig ist aber der Teamgedanke. Dass der THW-Dienst mehr ist als ‚Technik' und ‚Arbeit', zeigt diese Skifreizeit. Unsere 18 Kirchheimer Teilnehmer haben nicht nur viel Spaß im eigenen Freundeskreis, sondern lernen auch die Jung-Kameraden aus befreundeten THW-Ortsverbänden kennen", fasst der Ortsbeauftragte von Kirchheim/Teck, Dr. Andreas Baumann die Jugendarbeit zusammen.
Als sich am Sonntag die THW-Kolonne Richtung Heimat bewegt, regnet es immer noch. Das hält die THWler nicht davon ab, ihren Hunger zu stillen, indem sie kurzerhand auf einer Raststätte Würstchen kochen. "Typisch THW: spontan, ein bisschen verrückt und einfach eine liebenswert-tolle Gruppe" kommentiert der Junghelfer Tim Hertfelder das rege Treiben an der improvisierten Würstchenbude.