Teamwork in luftigen Höhen

Endlich ist es soweit, für die THW-Junghelfer und THW-Minis aus Kirchheim unter Teck geht es heute nach Stuttgart zum Hochseilgarten im Aktivpark Bergheide.

Nach einem kurzen Warmup-Spiel kommt das was die "alten Hasen" unter den Youngsters bereits befürchtet haben: Teamtrainer Alex stellt die Gruppe wieder vor die Wand. Bei dieser Teamaufgabe muss die Gruppe gemeinsam eine Palisade erstürmen und darf dabei niemanden unten zurücklassen. Doch bereits nach rekordverdächtigen 6 Minuten stehen alle Junghelfer und Minis auf dem über 2 Meter hohen Hindernis. Wow! Alex und die weiteren Betreuer staunen!

Mit dieser Motivation im Hinterkopf geht es jetzt zur Kletterwand.Dort lernt die Gruppe nach der Sicherheitsunterweisung die wichtigsten Steig- und Sicherungstechniken kennen. Nach einigen Übungen am Boden wagen sich die ersten Wagemutigen an die Kletterwand. In Dreiergruppen nehmen sich die Junghelfer und Minis die unterschiedlichsten Kletterrouten vor. Dabei kann immer nur ein Teammitglied den Turm erklimmen und die jeweils anderen beiden sicheren den Kameraden in luftigen Höhen ab.

Im Laufe des Morgens wird die Gruppe immer sicherer und sucht immer neue Wege den Turm hinauf. Selbst den besonders schwierigen Weg über die beweglichen Elemente nehmen einige in Angriff. Oben angekommen heißt es dann tief durchatmen, vorsichtig über den in 6m Höhe schwebenden Wackelbalken gehen und am Ende einen Vertrauenssprung in die Tiefe.

Nach einem zünftigen Mittagessen geht es weiter.

Klettern strengt an und so ist nach einem doch recht anstrengenden Morgen die Zeit für eine Pause gekommen. Bei Grillwurst und Stockbrot am Lagerfeuer lassen die Junghelfer ihre Erlebnisse Revue passieren. Doch viel Zeit bleibt nicht. Zu anziehend wirken die noch vor ihnen liegenden Hochseilelemente. Noch während die Letzen schnell die Reste ihrer Grillwurst verputzen, beginnen die Ersten bereits mit der nächsten Teamaufgabe, dem Überqueren eines Alligatorentümpels.

Nachdem auch diese Aufgabe gemeistert ist, wird bei der "Flying Bridge" dann nochmals die gesamte Gruppe gefordert. Dabei müssen vom Bodenpersonal die Brückenelemente richtig ausgerichtet und für die Kameraden in der Luft für den Wechsel zum nächsten Element ruhig gehalten werden. Wer es dann schließlich bis zum Ende der Flying Bridge geschafft hat, darf sich mit einem Sprung in die Tiefe „belohnen“.

Zum Abschluss des Tages kämpfen sich dann nochmals alle durch die immer höheren Aufgaben und Hindernisse des klassischen Hochseilgartens bis hinauf zum abschließenden Element in 10 Metern Höhe. Geschafft! Sichtlich zufrieden und stolz mit ihren Leistungen beschließt die Gruppe noch vor der Abfahrt nach Hause: Wir kommen wieder!

Teamaufgabe Palisade

Kletterwand

Flying Bridge

 
 
 
 
 

Hochseilgarten

 
 
 
 

TH-Wuschel

Das Maskottchen der Ortsjugend seit 2013 in Kirchheim unter Teck