Hier in Karlsruhe wurden in kürzester Zeit 72 Zelte und 384 Feldbetten aufgebaut, 1,5 Kilometer Kabel verlegt sowie ein 175 kVA-Notstromaggregat in Betrieb genommen, um Beleuchtung, Heizung und Stromversorgung sicherzustellen. Täglicher Verbrauch dabei rund 300 Liter Diesel.
Rund 290 Helferinnen und Helfer aus mehreren Ortsverbänden beteiligten sich an der Übung, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Darunter auch 12 Helfer:innen aus dem Fachzug Führung/Kommunikation der Ortsverbände Kirchheim und Neuhausen, der aus den vier Teileinheiten Zugtrupp FZ FK, Stab und den Fachgruppen Führungsunterstützung und Kommunikation besteht. Weitere 4 Helfer:innen aus dem Kirchheimer Zugtrupp Technischer Zug und 3 Helfer:innen aus dem Trupp ESS (Einsatzstellensicherung) vervollständigten das Kirchheimer Aufgebot. Zu ihren Aufgaben in dem Räderwerk Bereitstellungsraum 500 gehörte speziell für die beiden Zugtrupps sowie der Fachgruppe Führungsunterstützung und den Sachgebietsleitern des Stabes die Führungsarbeit und Dokumentation in der Führungsstelle Feldlager und den nachgeordneten Stellen Belegung, Raumordnung und Betrieb, während durch den ESS-Trupp das Einmessen des Zeltplatzes vorgenommen wurde. Aufgabe der Fachgruppe Kommunikation waren Kommunikationsplanung und die Verkabelung der beteiligten Stellen und Zelte für eine sichere Kommunikation mit unterschiedlicher Medien nach außen und innen.
Das THW demonstrierte mit dieser Übung einmal mehr seine Fähigkeit, flexibel und unter extremen Bedingungen großflächige logistische Strukturen aufzubauen – ein entscheidender Faktor im modernen Bevölkerungsschutz. Nach den Einsatzerfahrungen, die etliche der 19 Helfer:innen aus den beiden OV schon aus der Flutkatastrophe im Ahrtal mitbrachten, war diese größere Übung willkommene Gelegenheit diese anzuwenden, weiterzugeben und auch da zu ergänzen, wo es notwendig war.
Bilder: THW-LVBW-Media-Team

