Kirchheim unter Teck, 08.05.2021, von Gerhard Köhrer und Ben Weller

Sichere Bergung auf schiefer Bahn

Die Bergungsgruppen werden heute in ihrem Übungsdienst zu einer eingeklemmten Person in einem Holzlager gerufen. Ziel ist es, die Person aus dem oben gelegenen Holzlager zu befreien und schonend nach unten zu transportieren.

Kein seltenes Szenario. Ein Holzstapel, oft aus Rundhölzern kommt ins Rutschen und klemmt eine Person ein. Geschieht das Unglück bspw. auch noch in einer oberen Holzlageretage, muss neben der eigentlichen Personenbefreiung auch noch der sichere und schonende Abtransport zur weiteren Versorgung erfolgen. Genügend Einsatzlage für eine kleine Übung der beiden Bergungsgruppen, coronabedingt über den Tag verteilt und zeitlich versetzt mit kleinen Trupps      

 

Schnell ist die „eingeklemmte Person“ in Gestalt einer recht gewichtigen Holzpuppe mit einer Brechstange befreit und vom Sanitätshelfer erstversorgt. Zum schonenden Abtransport aus der Höhe werden mehrere Leitern zusammengesteckt, die als schiefe Ebene bis zum oben gelegenen Holzlager reichen, Abgestützt wird mittig unter der schiefen Ebene mit Vertikalstielen und Gewindefußplatten aus dem EGS-Bausatz. Im Schleifkorb wird die zu bergende Person von oben mit Halteleinen auf der mit den Leitern gebauten schiefen Bahn abgelassen und auf sicherem Boden gfls. weiter versorgt.

 

„Eine schiefe Ebene wie hier ist vielfältig nutzbar. Nicht nur zur Personenbergung, sondern ebenso für Lastentransport nach oben oder unten oder um mit einfachen Mitteln eine gewisse Höhe zu erreichen. Wir machen sie immer wieder gerne. Sie fördert, was in der gegenwärtigen Pandemiezeit enorm wichtig ist, die Zusammenarbeit in unseren Teams und gleichzeitig die sichere Anwendung unserer technischen Hilfsmittel,.“ Diesen Aussagen einer der Führungskräfte aus den beiden Bergungsgruppen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen


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