Kirchheim unter Teck, 28.04.2017, von O.Kiedaisch & G.Köhrer

Mit der Jugend hoch hinauf

Für die Jugendgruppe geht es heute mit dem Einsatz-Gerüst-Stahl (EGS) trotz mäßigem Wetter hoch hinauf.

Fast jeder hat schon einmal versucht mit den unterschiedlichsten Materialien einen möglichst hohen und beindruckenden Turm zu bauen.

Auch die Junghelfer der Jugendgruppe aus Kirchheim unter Teck haben schon lange den Traum mit dem Einsatz-Gerüst-Stahl (EGS) des Ortsverbandes so einen Turm zu errichten. Und an diesem Jugenddienst soll dieser Traum endlich in Erfüllung gehen.

Doch was sich eigentlich so simpel anhört, mal eben die Gerüstteile zu einem Turm zusammenstecken, ist in der Praxis dann doch nicht so einfach. Schon das Fundament muss penibel ausgerichtet, also mit Hilfe einer Wasserwaage genau waagerecht aufgebaut werden, da sonst 1cm Schieflage am Boden mehrere Meter weiter oben eine gefährliche Schieflage und Umsturzgefahr für den Gerüstturm bedeutet.

Nachdem das Fundament gelegt ist, stellen die Junghelfer motiviert und zügig die erste Etage. Hierbei achten die Junghelfer darauf, das Gerüst mit diagonalen Streben richtig zu versteifen um damit die nötige Stabilität zu schaffen.

"Benötigen wir nicht ab einem Meter eine Absturzsicherung?" bemerken die Junghelfer, als es an die zweite Etage gehen soll. Und so ist es: Ab ein Meter Arbeitshöhe ist zwingend eine Absturzsicherung zu tragen. Doch damit auch zu arbeiten ist eben nicht so einfach. Ständig muss die Absturzsicherung versetzt und neue geeignete Anschlagspunkte dafür gefunden werden. Das kostet zwar Zeit und ist hin und wieder sehr nervig, aber anders ist ein sicheres Arbeiten nicht möglich.

Doch einsetzender Regen und Wind machen das Üben mit der Jugendgruppe auf dem Gerüst zu gefährlich. Trotzdem genießen die Junghelfer sichtlich stolz einen kurzen Augenblick mit der „Aussicht" von ihrem Turm! Der Abbau und das verlasten der Teile auf den EGS-Anhänger geht für das jetzt eingespielte Team schnell von der Hand. Und noch vor Dienstende ist alles wieder an seinem gewohnten Platz verräumt.

„Eine klasse  Leistung habt ihr hingelegt“, so das Lob der Ausbilder an den THW-Nachwuchs.


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