Kirchheim unter Teck, 04.03.2017, von O.Kiedaisch & G.Köhrer

„Es werde Licht ..!“

Für die Grundausbildung geht ein Licht auf.

Am heutigen Ausbildungsdienst der Grundausbildungsgruppe stehen der Aufbau und das Betreiben von Stromerzeugern und Einsatzstellenbeleuchtung auf dem Dienstplan. Dafür wurde der Ausbildungsdienst von den Ausbildern A. Trojan, M. Lottig und O.Kiedaisch auf die späten Abendstunden gelegt, um den Helferanwärtern die Wichtigkeit der Einsatzstellenbeleuchtung zu verdeutlichen.

Doch zunächst kommt wie immer die Theorie: Wie sind Einsatzstellen zu beleuchten? Welche verschiedenen Möglichkeiten dazu haben wir/hat das THW? Wie erzeugen wir die erforderliche Energie, usw? Dabei lernen die Helferanwärter nicht nur alles über den Aufbau der Beleuchtung, sondern auch über die dabei möglichen Gefahren.

Im Anschluss gilt es die erlernte Theorie auf einem unbeleuchteten Gelände in die Tat umzusetzen. Und schon nach dem Aussteigen ist allen klar: Ohne Zusatzbeleuchtung ist ein sicheres und effektives Arbeiten nicht möglich. Deshalb wird zunächst der Arbeitsbereich um die Einsatzfahrzeuge mit den Lichtmasten des Gerätekraftwagens und des 60kVA Aggregates durch Helfer der schweren Bergungsgruppe (B2b) ausgeleuchtet.

Für die räumliche Ausleuchtung einer größeren Fläche ist noch zusätzliche Beleuchtung erforderlich. Sofort beginnt die Grundausbildungsgruppe mit dem Ausladen der dazu benötigten Ausrüstung wie tragbares Notstromaggregat, Flutlichtstrahler und Kabelrollen. Die Strahler werden von den Helferanwärtern mit Stativ aufgebaut und über ein 8kVA Aggregat betrieben. Die dunkle Nacht wird zum Tage! So lässt sich im Einsatzfalle arbeiten und Sicherheit gewährleisten, ist das sichtbare Ergebnis aus diesem Grundausbildungstag. Trotz plötzlich einsetzendem Regen klappt der nachfolgende Abbau und das Herstellen der Einsatzbereitschaft genauso zügig und die Gruppe kann bereits um 23:00 Uhr das verdiente Dienstende einläuten.


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