Kirchheim unter Teck, 11.01.2020, von G. Köhrer

Erste-Hilfe: Vertiefung bringt Sicherheit

Es hat fast schon Tradition. Immer am ersten Zugdienst im neuen Jahr steht die Erste Hilfe auf dem Ausbildungsplan. So auch an diesem Samstag. Ziel ist wie in den Vorjahren auch, mit den „Frischlingen“ in der ebenfalls zum Jahresanfang beginnenden Grundausbildung für neue Helferanwärter Erste-Hilfe-Kenntnisse in Theorie und Praxis einzuüben.

Für die Masse der „gestandenen“ Helfer ist es wie immer ein willkommenes up-date  ihrer vorhandenen Kenntnisse in Erster-Hilfe. Praxisgerecht erfolgt die Ausbildung heute durch 4 aktive THW-Kameraden. Mit Marian Martin als erfahrenem Notfallsanitäter und Mathias Zirr, derzeit in der Ausbildung dazu, assistiert von den Kameraden Julius Kerschl und Johannes Leipner werden auch Erste-Hilfe-Anwendungen mit den im OV bzw. auf den Fahrzeugen vorhandenen Ausrüstungen vorgestellt und Situationen eingeübt.

Der vorhandene Sanitätsrucksack bietet hier bereits eine Fülle von Hilfsmöglichkeiten und jede wird von den Ausbildern anschaulich vorgestellt und auch soweit möglich sogleich übungsmäßig eingesetzt. Voller Eifer wird gegenseitig manuell der Blutdruck gemessen, aber auch das Schienen von gebrochenen Extremitäten gehört dazu. Der Umgang und die Reanimation mit dem automatisierten externen Defibrillator, kurz AED stößt auf großes Interesse bei den anwesenden Helfern.

Dieses medizinische Gerät, welches den Herzrhythmus selbstständig analysiert und bei Bedarf einen Stromimpuls abgegeben kann, ist zwar auch von „Laien“ problemlos bedienbar, wenn nur manchmal die Angst oder Scheu davor nicht wäre. Deshalb ist es wichtig, die Handhabung auch bei unseren THW-Einsatzkräften immer wieder mal zu üben, damit im konkreten Anwendungsfall nicht notwendige Zeit mit der Frage „wie geht das?“ verstreicht.

Anschließend geht es nachmittags noch in die Stationsausbildung. An verschiedenen Stationen müssen die Helfer anhand Fragebogen ihr nunmehr vertieftes Wissen beweisen und die richtigen Maßnahmen treffen.

Beim Ende des Zugdienstes sind sich eigentlich alle Teilnehmer weitgehend einig: „In der Ersten Hilfe lernt man eigentlich nie aus. Aber das regelmäßige Wiederholen der notwendigen Maßnahmen, sowohl in Theorie und Praxis bringt uns die Sicherheit für den Einsatz.“


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