Stuttgart, 10.11.2018, von O.Kiedaisch & G.Köhrer

Viel los für einen Mini-Dienst

Am heutigen Dienst der THW-Minis geht es für diese mal wieder auf große Fahrt zum Räuber Hotzenplotz ins Kindermuseum Junges Schloss nach Stuttgart.

Pünktlich um 9:00 Uhr stehen dann 20 THW-Youngsters mit fünf Betreuern zum Abmarsch nach Stuttgart bereit. Schon die Fahrt ins Kindermuseum Junges Schloss soll das erste Abenteuer für die Minis werden. Es wird mit der S-Bahn ab dem Kirchheimer Bahnhof nach Stuttgart gefahren.

So zieht der kleine Tross mit den tapfer marschierenden Minis bereits auf dem Weg zum Bahnhof einige interessierte Blicke auf sich. Und auch in der S1 geht es zwar durch die aufgeregten Minis lebhafter zu wie es der eine oder andere Fahrgast vielleicht gewohnt ist, aber dennoch erhalten die Betreuer einiges an Lob für das tolle Verhalten der Gruppe.

Im Museum angekommen ist es dann doch ein klein wenig anders als beim letzten Besuch stellen einige der Kinder fest. Aber auch das kann die Minis nicht vom Sturm auf den Eingang zum Kindermuseum abhalten. In den kommenden Stunden kosten sie die Ausstellung voll aus, fleißig werden Räuberhöhlen gebaut, Stempelkarten ausgefüllt und unterschiedlichste Rätsel gelöst. Bis es dann auch schon leider wieder heißt, Abschied nehmen und nach Hause zurückfahren.

Im Ortsverband angekommen ist noch lange nicht Schluss

Schließlich haben sich die Minis für diesen Dienst noch einiges vorgenommen. Im Ortsverband angekommen ruhen sich einige auf dem großen Sofa im Jugendraum aus, andere malen Bilder und vertreiben sich die Zeit mit einer Runde Fußball auf dem Hof. Wieder andere belegen fleißig und begeistert 12 Pizzen, wobei den Betreuern der Belag dann irgendwie verdächtig dünn vorkommt! Aber die kleinen Helferlein versichern mit Unschuldsmiene, dass nichts, aber auch gar nichts auf den Boden gefallen oder sonst irgendwie verschwunden ist.

Nach einer ordentlichen Stärkung (12 Pizzen müssen ja schließlich gegessen werden!) ist es endlich soweit, die selbstgebastelten THW-Laternen, gebastelt beim letzten Mini-Dienst   dürfen angezündet werden. Und so startet kurz vor der Dämmerung wieder ein Tross mit Minis, Betreuern, Geschwistern und Eltern zum Laternenlauf vom Hof des Ortsverbandes.

Auch nach der Rückkehr der THW-Laternen haben doch noch 11 Minis und ihre Betreuer immer noch nicht genug vom heutigen Dienst. Nach Hause, nein da geh´n wir nicht! So wird flugs ein Nachtlager im Lehrsaal des Ortsverbandes aufgeschlagen. Und gemeinsam mit den Minions gehen die Kirchheimer Minis dann ins Bett. Ja so ein Dienst im THW macht ganz schön müde und ganz schnell kehrt nächtliche Ruhe ein.

Am nächsten Morgen ist der Ortsverband dann in Windeseile wieder in seinen üblichen Zustand versetzt und nach einem gemeinsamen Frühstück sind dann doch alle irgendwie froh, daheim von diesem Abenteuer erzählen zu können.


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