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Eine "neue Heimat" für das THW Kirchheim Teck
Kirchheim Teck, 12.06.2010. Das Technische Hilfswerk (THW) Kirchheim Teck feiert nach 11-monatiger Bauzeit mit prominenten Gästen und Freunden die Einweihung des An- und Umbaus der THW Unterkunft.
"Endlich geht's los" verkündete der Leiter des Staatlichen Hochbauamtes Reutlingen
Matthias Marks im Sommer 2009 den offiziellen Baubeginn. Bereits 2004 gab es erste
Überlegungen zu einer Erneuerung und Vergrößerung der THW Unterkunft. Das THW Gebäude
am Technischen Zentrum in Kirchheim ist die Basis der ehrenamtlichen THW Helfer und
ihrer Ausstattung. "Unsere Räumlichkeiten platzen aus allen Nähten" beschrieb THW
Ortsbeauftragter Andreas Baumann die damalige Situation. Deswegen wurde das Gebäude
in den letzten 11 Monaten um rund 300 Quadratmeter erweitert. Vier neue LKW Garagen
entstanden. Um mehr Gebäudefläche zu gewinnen, wurde der Hof teilweise überbaut.
Im Inneren führt die optimierte Raumaufteilung zu einem größeren Aufenthalts- und
Lehrsaal, funktionalen Büroräumen und neuen Umkleiden. "Unsere Jugendgruppe und
wir Frauen bekommen endlich unsere eigenen vier Wände." schwärmt die stellvertretende
THW Ortsbeauftragte Maren Krebs, die die monatelange Planungs- und Bauphase
maßgeblich betreute. Als Auszeichnung für ihr Engagement erhielt Frau Krebs im
Rahmen der Feierstunde vom Landesbeauftragter für Baden-Württemberg Dirk-Hubertus
Bosse das Helferzeichen Gold mit Kranz. "Mit der ihr eigenen, charmanten Art,
durch Vorbild zu führen und so Helfer zu fordern und zu fördern trägt sie
wesentlich zum Erfolg des Ortsverbandes bei." würdigte Dirk-Hubertus Bosse die
Arbeit von Maren Krebs anerkennend.
"Aufgeschlossen für ganz unterschiedliche Aufgaben waren wir beim THW schon immer."
merkte Andreas Baumann rückblickend an: "Als wir vor 45 Jahren das THW Kirchheim
gründeten, war die erfolgreiche Entwicklung so nicht abzusehen. Unterkunft bot
uns damals im Jahr 1965 der Farrenstall in Kirchheim. Wir fuhren mit den alten
Hanomag-Rundschnauzern zum Einsatz und machten fast alles von Hand. Heute stehen
uns moderne LKW, Hydraulikspreizer, Kernlochbohrgeräte und Powermoons zur
Verfügung." D.h. nicht nur die Maschinen- und Fahrzeuggrößen sind über die Jahre
gewachsen, auch die heute 60 aktiven Helfer und die 30 Nachwuchskräfte in der J
ugendgruppe benötigen mehr Raum. Überfliegt man die rund 50 Besprechungsprotokolle
der Bauphase, wird klar, dass das Ziel fast erreicht ist: "Industrieestrich
Garagen fertig", "Schreiner- und Schlosserarbeiten im Gange","Gärtnerbepflanzung
fertig" und "Türschilder montiert". Die ehrenamtliche THW Helferschar freut
sich auf die neu renovierten Räumlichkeiten und durfte dies mit prominenten Gästen
feiern: die Kirchheimer Oberbürgermeisterin Frau Matt-Heidecker lobte den hohen
Stellenwert des THW: "Die engagierte Jugendarbeit und die aktive Helferschaft
bilden gerade zu eine "THW Familie", die ein wichtiger Teil unserer Kirchheimer
Gemeinschaft darstellt."
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