|
|
Übung macht den Meister
Um schnelle und effektive Hilfe leisten zu können bedarf es natürlich viel Übung
und Ausbildung. So fand im Januar die jährliche Belastungs- und Einsatzübung der
Atemschutzträger statt. Dabei wird ein ruhiger, routinierter Umgang mit den
Geräten auch in kniffligen Situationen trainiert.
Als erstes mussten die Helfer mit einer bestimmten Menge Atemluft verschiedene
Stationen durchlaufen um so ihre körperliche Fitness zu dokumentieren. So zum
Beispiel auf einer Endlosleiter, einem Laufband oder einem Fahrrad, anschließend
müssen die zwei-Mann Trupps noch durch den künstlich verrauchten Übungskäfig im
Keller der THW Bundesschule in Neuhausen. Nach einer Verschnaufpause rüsteten
sich die Trupps mit frischen Flaschen mit je 1600l Luft aus. Komplett wiegen die
Geräte ca. 30kg. Mit dieser zusätzlichen Last musste nun eine bewusstlose Person
aus einem Raum gerettet werden, der einerseits stockdunkel und außerdem noch so
vernebelt war, dass teilweise nur Sichtweiten von 20-30cm herrschten. Auch diese
Aufgabe meisterten die Trupps in weniger als 10 Minuten. Ausbilder und
Atemschutzwart Felix Wiedmann war mit der Leistung der Helfer zufrieden. Nach
dem Mittagessen kam der dritte und letzte durchgang, die Kameradenbergung. Ein
Helfer hat in einem Tank das Bewusstsein verloren, er musste also so schnell wie
möglich befreit werden.
Unter dem Motto "spielend helfen lernen" werden derzeit über 15 Mädchen und
Jungen auf ihre späteren Aufgaben in den entsprechenden Einheiten des Technischen
Zuges vorbereitet. So fand dieses Wochenende eine Koordinatenfahrt statt, bei
der die Jugendlichen den Umgang mit Funkgeräten und Karten erlernen.
Nach einer kurzen Auffrischung der theoretischen Kenntnisse ging es am späten
Vormittag mit drei Fahrzeugen los. Jugendbetreuer Marcel Schweizer dirigierte
den MTW, den GKW1 und das Jugendgruppenfahrzeug kreuz und quer durch den südlichen
Landkreis. Gemeinsamer Treffpunkt war am Ende dann der Parkplatz auf dem
Käppele in Dettingen. Nach kurzer Pause ging es dann zusammen wieder zurück
zur Unterkunft. Während der eine Teil bereits mit dem putzen der Fahrzeuge
begann kümmerte sich der andere Teil um die Verpflegung. Mit der Wiederherstellung
der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge endete auch dieser Dienst.
|
-
-
-
|
|