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Artikel mit freundlicher Genehmigung des Teckboten:
Flutlichtspringen begeistert rund 1000 Zuschauer
Das neu ins Programm genommene Barrierenspringen bei Flutlicht der schweren Klasse war ein wahrer Publikumsmagnet. Rund 1000 Zuschauer verfolgten am Samstagabend diese nur selten ausgetragene Form von Springprüfung.
UTE MAIER
WEILHEIM Das Prinzip ist einfach, verspricht jedoch Spannung: Die Reiter müssen sechs hintereinander aufgebaute Steilsprünge überwinden. Gelingt es einem Reiter nicht, die Hindernisse ohne Fehler zu meistern, scheidet er aus. Nachdem der Wettkampf nach 21 Uhr ausgetragen wurde, sorgte das THW Kirchheim für ideale Sichtbedingungen. Acht sogenannte "Power Moons" tauchten den Springplatz in taghelles Licht und verliehen dem Springen dadurch eine ganz besondere Stimmung.
Sportlich ging es auch mächtig zur Sache. Im Umlauf lag die Stange des sechsten und höchsten Hindernisses auf 1,50 Meter Höhe. Von den 16 Startern gelangten sieben in die erste Stechrunde, Timo Bitzer sogar mit beiden gestarteten Pferden. Diese Stechrunde, bei der die beiden letzten Sprünge 1,50 und 1,60 Meter hoch waren, meisterten alle Reiter, sodass das Parcours- und Richtergremium im zweiten Stechen den Teilnehmern Sprüng mit 1,60 und 1,70 Meter Höhe vorsetzten.
Die Schweizerin Corinna Sorg eröffnete das zweite Stechen mit ihrem Westfalen-Wallach "Rock'n'Roll". Die beiden überwanden die 1,70 Meter hohe Hürde, hatten aber davor einen Abwurf. Bei Christian Ziegle und "Cantor" (RFV Leonberg) stimmte die Feinabstimmung nicht am vierten und sechsten Hindernis fiel eine Stange. Damit verblieben fünf Reiter im Wettbewerb.
Beim dritten Stechen wurden die Anforderungen nochmals deutlich erhöht: 1,35 und 1,65 sowie ungeheuerliche 1,80 Meter hoch war die Hindernisserie. Timo Bitzer (RFV Mössingen) war mit "Champ" als erster dran, die gestellten Anforderungen zu meistern. Die Stange am fünften Hindernis fiel zu Boden. Dass "Champ" seinen Namen zu Recht trägt, zeigte er am 1,70-Meter-Sprung, den er ohne Probleme meisterte. Als nächster Reiter kam der für Schmiedeäcker startende Weilheimer Lokalmatador Johannes Walliser mit dem Oldenburger Hengst "Lassall M". Den beiden unterliefen am fünften und sechsten Sprung Fehler. Adrian Schmid (RSZ Boll) lotste "Corlando" fehlerfrei bis zum sechsten Sprung durch die Serie. Dort fiel jedoch eine Stange. Als vorletzte machten sich Frieder Dietterle (RC Güglingen) und "Dux" ans Werk. Die beiden kamen nicht passend zum Absprung und so fielen an den hinteren beiden Sprüngen Stangen.
Bis zum letzten Starter gab es noch keinen fehlerfreien Durchlauf. Timo Bitzer ritt auf seinem zweiten Pferd Cool Man an den Start. Der dunkelbraune Wallach machte seinem Namen alle Ehre und trug seinen Reiter fehlerfrei über alle Sprünge. Das Weilheimer Publikum belohnte diese Leistung mit tosendem Applaus. Turnierleiter Frank Reutter (Wernau) konnte dem strahlenden Timo Bitzer außer den Ehrenpreisen zusätzliche 50 Euro Preisgeld überreichen, die ein begeisterter Zuschauer spontan im Laufe des Wettbewerbes gespendet hatte bester Beweis dafür, dass das Flutlichtspringen beim Weilheimer Publikum ankam.
Artikel mit freundlicher Genehmigung des Teckboten
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